Eigentlich eignet sich fast jedes Haus für eine PV-Anlage. Im Wesentlichen hängt das davon ab, wie groß es ist und wie es zur Sonne geneigt ist. Außerdem ist wichtig, ob dein Haus zum Beispiel im Schatten eines größeren Gebäudes steht. Konkret lässt du dich am besten von einem Fachmann beraten. Für viele Städte und Kommunen gibt es Solarkataster im Internet, die zumindest eine grobe Abschätzung zur Eignung deines Hauses anzeigen.

sonniQ besteht in Sachen Hardware aus der schon von dir angesprochenen Photovoltaik-Anlage, einem Stromspeicher und dem Energiemanager. Optional kannst du auch eine Wallbox zum Laden deines Elektroautos, einen Heizstab oder auch eine Warmwasserwärmepumpe in das sonniQ System integrieren. Über WLAN-Steckdosen kannst du über die App weitere Verbraucher anzeigen und Steuern. Und natürlich brauchst du auch ein Endgerät (Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone) für das sonniQ Portal oder die sonniQ App, mit welchem du zum Beispiel genau sehen kannst, wie viel Strom du gerade jetzt produzierst.

Ja, das geht jederzeit! So kannst du deine PV-Anlage mit einem sonniQ Energiemanager nachrüsten, um die Vorteile von sonniQ zu nutzen. Falls du schon eine sonniQ Anlage hast, kannst du diese mit weiteren Photovoltaik-Modulen erweitern, die Größe deines Speichers anpassen oder weitere Verbraucher wie eine Wallbox, einen Heizstab, eine Wärmepumpe oder Geräte über eine WLAN-Steckdose einbinden. Wichtig bei der Erweiterung einer Anlage ist die Kompatibilität der Geräte.

Mit deiner PV-Anlage erzeugst du Strom. Das ist gut, passiert aber nicht immer ausreichend, wenn du ihn brauchst. Den meisten Strom brauchst du abends, also dann, wenn die Sonne längst untergegangen ist. Durch deinen Speicher kannst du deine eigene produzierte Sonnenenergie in den Abendstunden verbrauchen. Das erhöht deine Unabhängigkeit vom Stromversorger und folglich deine Autarkie.

Wenn du Strom ins Netz einspeist, bekommst du dafür 20 Jahre lang eine feste Vergütung. Die Höhe dieser Einspeisevergütung wird ständig überprüft und regelmäßig angepasst. Den aktuellen Wert veröffentlicht die Bundesnetzagentur hier: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/ErneuerbareEnergien/ZahlenDatenInformationen/EEG_Registerdaten/EEG_Registerdaten_node.html;jsessionid=1DF188B8E9B0E94F5D34F2EAB058A6F4

Die Einspeisevergütung bekommst du von deinem lokalem Stromnetzbetreiber. Die Abrechnung erfolgt in der Regel einmal im Jahr. Vergleichbar ist das also mit einer Lohnsteuerrückzahlung – man weiß, dass man etwas bekommt. Wie viel genau und zu welchem Datum, ist aber ungewiss.

Ja, du brauchst immer einen Stromvertrag, denn im Bedarfsfall musst du Strom aus dem Netz beziehen können. Das ist nicht nur wichtig, falls deine Anlage einmal ausfällt. Das ist auch im Alltag sinnvoll. Der Preis von Stromspeichern steigt nämlich mit ihrer Kapazität. Wenn du also nur um autark zu sein, einen viel zu großen Speicher kaufst, dann wird das teuer. Besser ist, du balancierst deine Anlage so aus, dass der Stromspeicher zu deinem täglichen Verbrauch passt, du aber auch Strom aus dem Netz beziehen kannst, wenn es einmal eng wird. Am besten und leichtesten geht das übrigens mit sonniQ+, deinem Ökostromtarif. Das kannst du ganz bequem über deine App oder im sonniQ Portal buchen.

sonniQ+ ist dein persönlicher Ökostromtarif. Damit bist du immer auf der sicheren Seite, weil du so immer so viel Strom zur Verfügung hast, wie du durchschnittlich im Jahr zusätzlich zu deinem selbsterzeugten Strom brauchst. Du kannst immer auf ihn zugreifen, wenn es nötig ist. sonniQ+ kannst du demnächst ganz bequem über deine sonniQ App oder im sonniQ Portal buchen.